Rund ums Thema Tattoofarben

Wir dürfen ein wenig AUFATMEN. 

Aufgrund der am 4.1.2022 zum Jahresanfang neu verordneten Maßnahmen, des Farbverbots, zwecks der beinhaltenden bedenklichen Konservierungsstoffe und Bindemittel, konnte man binnen kürzester Zeit neue unbedenkliche Farben,  die der REACH-konformen Absprache gerecht wurden, herstellen. 

[REACH steht für „Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“ (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Die REACH-Verordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft.] 


Doch HALT! 

Wir dürfen uns nicht zu früh freuen:


Denn,  in einem Jahr kommen auf die Tattoo-Branche abermals weitere Einschränkungen zu. Ab 2023 will die EU nämlich die beiden Pigmente Blue15 und Green7 untersagen. Der Grund: Ihre Sicherheit sei nicht nachgewiesen, laut ECHA (Europäische Chemikalienagentur) stehen die Pigmente im Verdacht, krebserregend zu sein.


Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) betont, es gehe darum, „Tätowierfarben und Permanent Make-up sicherer zu machen“.


Somit wird nächstes Jahr wieder sehr spannend für mich und meine anderen Kollegen der entsprechenden Branchen,  die dieses Farbverbot wieder betreffen werden.

Man will hoffen dass die Chemiker bis zum Jahresende 2022 diese neuen Farben entwickeln können,  welche ohne dieses Pigment Grün7 und Blau15 aufgebaut sind.




In Sozialen Medien versuchen einige User derzeit gegen die EU-Verordnung zu mobilisieren.

Unterschreibt die Petition wenn ihr auch weiterhin farbige Tattoos haben wollt.